Das Schaf im Wolfspelz – mein Hund frisst Gras, was nun?

Feld und Wiesen unterwegs und genießen die Freiheit der Natur. Sie schlendern gemeinsam durch Flora und Fauna und stellen fest, dass Ihr Hund, anstatt sich mit Ihnen und seinen Aufgaben zu beschäftigen, zum Schaf mutiert und alles, was grün und saftig ist, inhaliert und mit Genuss darauf herum kaut. Ist Ihre Fellnase krank? Fehlt es ihr an wichtigen Nährstoffen? Wir decken das Phänomen vom „Schaf im Wolfspelz“ einmal für Sie auf!

Uns die Salzstange, dem Hund der Grashalm.
Sie erwischen sich sicherlich des Öfteren, wie Sie während des TV-Programmes oder aber beim gemütlichen Beisammensitzen mit Freunden zu den leckeren Knabbereien auf dem Tisch zurück greifen. Ganz genau so ist es auch bei dem Hund, wenn es um die leckeren Spitzen von grünem Gras geht. Auch andere, fördernde Inhaltsstoffe bietet das Gras, die für den Hund zum wahren Genuss werden. Auch wenn wir dies so nicht herausschmecken, empfinden Hunde den zuckerartigen Stoff im Grashalm als wahren Genuss. Das schmückende Beiwerk: Die Süße im Grashalm hebt den Blutuckerspiegel des Hundes an. Ist Ihr Hund also gestresst von vielen Eindrücken beim Spaziergang oder von aufdringlichen Hundefreunden, so kann die Aufnahme des Zuckerstoffes sich positiv auf sein Gemüt auswirken und den Stress schnell abbauen!
Wir auch wir Menschen haben Hunde ab und zu Problematiken mit der Verdauung. Zu hartes Fressen, viele Knochen oder nährstoffarmes Futter verstopfen im geringen Maße den Verdauungstrakt des Vierbeiners. Durch die Aufnahme von Gras können klumpige Kotstücken oder giftige Naährstoffe, die aufgenommen wurden, viel einfacher ausgeschiedenen werden. Ihr Hund hat selbstverständlich, gleich wie domestiziert er ist, einen Urinstinkt, was die biochemie seines Körpers betrifft. Frisst Ihr Hund gras, brauchen Sie sich also nicht sorgen, er wirkt selbst schon einmal Problematiken entgegen oder genißet einfach den leckeren Geschmack der jungen Halme. Doch aufgepasst:

Im Maße statt in der Masse!
Beginnt Ihr Hund, Gras nicht aus Genuss zu fressen, sondern die Halme hektisch aufnimmt und / oder seine Hauptmahlzeiten damit ersetzt, ist Vorsicht geboten. Bei einer zu großen, hektischen Aufnahme kann der Darm geschädigt werden. Achten Sie auf den Kotauschied Ihres Hundes. Ist dieser mit einem Schleim überzogen, kann dies eine Entzündung bedeuten – ein Besuch beim Tierarzt des Vertrauens wäre dann ratsam.

There are 3 Comments

  1. Mandy Sunke sagt:

    Einfach zulassen

  2. Dagmar Alcantara sagt:

    ein wenig gras ist gut es reinigt den magen

  3. Edgar Knütter sagt:

    er ersetz damit seine malzeit

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