Mein Hund frisst nicht

Viele Gründe können dafür verantwortlich sein, dass der Hund nicht frisst. Welche das sind und wie der Hundebesitzer richtig reagiert, beschreibt der folgende Beitrag.

Gründe für die Verweigerung des Futters ergründen

Lässt der Hund hin und wieder eine Mahlzeit aus, ist das nicht weiter schlimm. Insbesondere bei heißen Außentemperaturen fressen Hunde weniger. Das dadurch entstehende Defizit gleichen sie in den folgenden Tagen aus.

Manchmal mag der Hund eine bestimmte Futtersorte nicht oder er sortiert bestimmte Inhaltsstoffe heraus. Dann empfiehlt es sich, auf ein anderes Futter umzusteigen. Sonst kommt es zu einer Mangelernährung, die gesundheitliche Risiken birgt. Bei der Auswahl sollte auf die Hochwertigkeit des Futters geachtet werden.

Oft sind gesundheitliche Probleme dafür verantwortlich, dass der Hund nicht frisst. Beispielsweise kann er an Zahn- oder Zahnfleischerkrankungen leiden. In diesen Fällen bereitet ihm das Fressen Schmerzen. Eine Zahnsanierung, die Entfernung des Zahnsteins sowie gegebenenfalls die Behandlung des entzündeten Zahnfleisches sind Pflicht. Eventuell muss ein Antibiotikum verabreicht werden.

Auch bei Magen-Darm-Beschwerden mangelt es dem Hund an Appetit. Dies ist verständlich. Der Verdauungstrakt ist mit der Regeneration der Zellen voll ausgelastet. Tritt das Symptom der Futterverweigerung nur für kurze Zeit auf und sind keine anderweitigen Auffälligkeiten erkennbar, sollte der Hundebesitzer ein bis zwei Tage abwarten.

Mit den folgenden Symptomen sofort zum Tierarzt

Anders sieht es aus, wenn der Hund zugleich weitere Anzeichen einer Krankheit zeigt. Hat er Fieber, starken Durchfall oder gelingt es ihm nicht, Kot abzusetzen, muss umgehend der Tierarzt aufgesucht werden. In letzterem Fall kann es sich um eine lebensgefährliche Magendrehung handeln. Die Chance der Heilung sinkt minütlich. Daher ist die Magendrehung ein echter Notfall.

Um einen Notfall kann es sich auch handeln, wenn der Hund einen Fremdkörper verschluckt hat und er im Anschluss nichts fressen möchte. Keinesfalls sollte er dazu gezwungen werden. Denn der Fremdkörper rutscht nur selten mit dem Futter durch die Därme. Vielmehr könnte er sich hier verfangen. Innerhalb von zwei bis drei Stunden nach der Aufnahme des Fremdkörpers kann der Tierarzt das Erbrechen desselben mittels eines Medikaments hervorrufen.

    Leave a Comment

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.