Trocken- oder Frischfutter für meinen Hund?

Das Angebot an Hundefutter ist groß. Da fällt es nicht leicht, die richtige Sorte zu finden, die dem Hund schmeckt und außerdem gesund ist. Im Wesentlichen wird unterschieden zwischen Trockenfutter und Frischfutter oder Nassfutter. Beide Futterarten haben Vorteile und Nachteile und es gibt beide in unterschiedlichen Qualitäten. Am besten ist es tatsächlich, dem Hund möglichst abwechslungsreiches Futter anzubieten und dann zu schauen, welches er am liebsten mag.

Trockenfutter ist praktisch und in guter Qualität erhältlich

Trockenfutter enthält wenig Wasser, es darf etwa 10 % enthalten, um als Trockenfutter bezeichnet zu werden. Deswegen hat diese Futterart eine hohe Energiedichte, die berechneten Futtermengen sind klein. Es gibt diese Futterart in unterschiedlichen Qualitäten, so dass man nicht allgemein sagen kann, dass Trockenfutter schlechter sei als Frischfutter. Für manche Hunde, die eine empfindliche Verdauung haben, ist Trockenfutter sogar sehr gut geeignet, da es leichter verdaulich ist. Außerdem wirkt es sich positiv auf die Zähne aus. Die meisten Hundehalter werden Trockenfutter auf jeden Fall immer im Haus haben, denn es ist sehr lange haltbar und lässt sich ganz einfach portionieren. Auch im Urlaub oder auf Reisen ist es praktisch.

Nachteilig ist aber, dass der Hund über das Futter nicht genügend Wasser aufnimmt. Wenn Hunde also nicht so viel trinken, könnte es ein Problem geben. Zudem ist Trockenfutter immer hoch verarbeitet, es enthält manchmal nicht alle notwendigen Nährstoffe, wobei die Hersteller durch die Zugabe künstlicher Vitamine und Mineralstoffe dafür sorgen, dass der Hund mit allem versorgt ist, was er braucht. Mit Trockenfutter können Hunde leichter zu nehmen, für übergewichtige Tiere ist daher weniger geeignet.

Frischfutter schmeckt den meisten Hunden besser

Frischfutter ist entweder fertig in der Dose erhältlich oder wird aus einem Dosenprodukt und getrockneten Flocken zubereitet. Es enthält 80 % Wasser, Fleisch, Getreidebestandteile und auch Gemüsebestandteile. Auch Frischfutter gibt es in unterschiedlicher Qualität, gutes Futter zeichnet sich durch einen hohen Fleischanteil aus. Frischfutter ist auf jeden Fall natürlicher als Trockenfutter, es ist weniger stark verarbeitet. Die meisten Hunde fressen es lieber. Wenn es in Dosen konserviert ist, ist es lange haltbar. Grundsätzlich sollte man dem Hund auch Nassfutter anbieten, vor allem wenn er dazu neigt, wenig zu trinken.

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